Feuerwehreinsatz Gasverdacht in Merseburger Pflegeheim

Merseburg -

Vermeintlicher Gasgeruch hat in einem Pflegeheim in Merseburg am Donnerstagabend für Aufregung gesorgt. Wie die Rettungsleitstelle am Freitag mitteilte, rückte die Feuerwehr zu der Einrichtung im Bereich Hoffischerei aus, um nach dem Rechten zu sehen. Tatsächlich wurde im Keller des Gebäudes ein gasähnlicher Geruch festgestellt. Die Einsatzkräfte bemerkten dann allerdings, dass der Geruch von ausgelaufenem Hydrauliköl stammte. Eine Evakuierung des Hauses wurde deshalb nicht nötig. (mz/ram)

 

So besitzen die Einsatzkräfte beispielsweise zwei verschiedene Hosen und Jacken. Die sogenannten Überhosen und Überjacken sind für Brände und Unfälle vorgesehen und bieten durch ihre spezielle Beschaffung besonderen Schutz. Dünnere Hosen und Jacken sind eher für kleinere Einsätze gedacht.

Kommunikationseinheit zur besseren Verständigung für 1.000 Euro

Bei Bränden tragen die Feuerwehrleute zudem noch Atemschutz, der aus einer Maske und dem Pressluftatmer auf dem Rücken besteht. Der Pressluftatmer mit zwei Flaschen, in denen sich komprimiert Luft befindet, kostet allein 2.700 Euro. Dazu kommt die Maske für 250 Euro oder eine teurere Variante mit einer Kommunikationseinheit zur besseren Verständigung für 1.000 Euro.

Feuerwehrmann

Feuerwehrmann Thomas Kschonsak von der Merseburger Feuerwehr in seiner Ausrüstung

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Marco Junghans

Grötzsch weiß, dass es auch für Außenstehende schwer ist, immer nachzuvollziehen, warum alles so teuer ist. „Deshalb zeigen wir zum Tag der offenen Tür auch das neue Fahrzeug aus Beuna.“ Die Leute sollen wissen, wofür das Geld ausgegeben wurde. Am Sonntag können Interessierte an der Feuerwache an der Oeltzschner Straße 112 von 10 bis 15 Uhr alles über die Arbeit der Feuerwehr erfahren.

„Wir geben gern einen Einblick und werben auch um Verständnis, wenn nachts die Sirene gehen muss oder wir das Martinshorn einschalten müssen.“ Den ganzen Tag über wird es Vorführungen der freiwilligen Feuerwehr geben, die Feuerwache und die Technik kann besichtigt werden, die Jugendfeuerwehr stellt sich vor und auch die Kleinsten können sich am Spielmobil ausprobieren. Wer Interesse hat, kann sich auch über Mitgliedschaft informieren. „Nachwuchs brauchen wir immer.“ (mz)